Memorial for Wolfgang Lüth.
from wikipedia: Kapitän zur See (Captain) Wolfgang August Eugen Lüth (15 October 1913 -- 14 May 1945), was the second most successful German U-boat ace of World War II. His career record of 46 merchant ships plus the French submarine Doris sunk during 15 war patrols, with a total displacement of 230,781 gross register tons (GRT), was second only to that of Korvettenkapitän (Lieutenant Commander) Otto Kretschmer,[1] whose 47 sinkings totaled 272,958 GRT. Lüth joined the Reichsmarine in 1933. After a period of training on surface vessels, he transferred to the U-boat service in 1936. In December 1939 he received command of U-9, which he took on six war-patrols. In June 1940 he took command of U-138 for two patrols. In October 1940 he transferred again, this time to the ocean-going submarine U-43 for five war-patrols. After two patrols on U-181, the second being his longest of the war, he was awarded the Knight's Cross of the Iron Cross with Oak Leaves, Swords, and Diamonds (Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes mit Eichenlaub, Schwertern und Brillanten). He was the first of two U-boat commanders to be so honored during World War II, the other recipient being Albrecht Brandi. Lüth's last service position was commander of the naval academy at Mürwik (Flensburg). He was accidentally shot and killed by a German sentry on the night of 13/14 May 1945. Lüth was given the last state funeral in the Third Reich, the only U-boat commander to be so commemorated. - Am 1. Januar 1941 wurde Lüth Kapitänleutnant. Neben der Verleihung des Italienischen Kriegskreuzes mit Schwertern am 1. November 1941 wurde er am 14. Januar 1942 im Wehrmachtbericht genannt. Im Mai 1942 stellte Lüth mit U 181 eines der sogenannten Monsun-Boote vom Typ IX D 2 in Dienst. Mit diesem Boot unternahm er zwei Feindfahrten mit insgesamt 333 Seetagen. Bei seiner ersten Fahrt, vom 12. September 1942 bis zum 18. Januar 1943, versenkte Lüth im Südatlantik zwölf Schiffe mit insgesamt 58.380 BRT. Hierfür erhielt er am 13. November 1942 das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Seine zweite Feindfahrt mit diesem Boot sollte mit 205 Seetagen die zweitlängste des Krieges werden. Am 23. März 1943 verließ U 181 den Stützpunkt Bordeaux. In den folgenden Monaten versenkte es im Indischen Ozean zehn Schiffe mit 45.528 BRT. Er wurde am 1. April 1943 zum Korvettenkapitän befördert und zwei Wochen später am 15. April 1943 mit den Schwertern zum Eichenlaub des Ritterkreuzes ausgezeichnet (29. Träger). Nach der letzten Versenkung am 11. August 1943 wurde Lüth als erstem Marineoffizier die Brillanten zum Ritterkreuz mit Eichenlaub und Schwertern (7. Träger) verliehen. Am 14. Oktober 1943 lief U 181 wieder in Bordeaux ein. Es hatte unter Lüths Führung insgesamt 22 Schiffe mit 103.908 BRT versenkt. Am 15. Januar 1944 übernahm Wolfgang Lüth als Chef die 22. U-Boot-Flottille in Gotenhafen. Im Juli wurde er Leiter der I. Abteilung an der Marinekriegsschule in Flensburg-Mürwik. Am 1. August 1944 folgte die Beförderung zum Fregattenkapitän. Am 1. September 1944 wurde der erst 31-jährige Lüth zum Kapitän zur See befördert und zum Kommandeur obengenannter Marinekriegsschule ernannt. Am 5. Mai 1945 wurde Flensburg von britischen Streitkräften besetzt, wobei das 400 Mann starke, von Korvettenkapitän Peter-Erich Cremer (U 333 und U 2519) befehligte Wachbataillon nicht entwaffnet wurde. Die Briten hatten erfahren, dass befreite Fremdarbeiter die Marineschule überfallen wollten. Lüth hatte befohlen, dass die Männer des Wachbataillons auf jeden, der auf Anruf die Parole nicht nannte, sofort zu schießen hätten. Kurz nach Mitternacht, am 14. Mai 1945, war er auf dem Weg in seine Unterkunft. Der Matrose Mathias Gottlob von U 2519 ging zu dieser Zeit Streife am Sportplatz der Schule. Als er Schritte hörte und dann einen Schatten auf sich zukommen sah, verlangte er „dreimal" laut nach der Parole. Er bekam keine Antwort. Ob Lüth diese Warnrufe bewusst ignorierte oder aus irgendeinem Grund abgelenkt war, muss eine Vermutung bleiben. Gottlob gab daraufhin einen ungezielten Warnschuss ab, der Lüth wohl durch Zufall genau in den Kopf traf. Die Feststellung des Todes erfolgte nach Mitternacht am 14. Mai 1945. Lüth wurde in der Aula der Marineschule Mürwik aufgebahrt. Dönitz hielt die Trauerrede. Gedenkstein Wolfgang Lüth auf dem Gelände der Marineschule Mürwik. Zwei Tage später wurde Lüth auf dem Friedhof Adelby bei Flensburg beigesetzt. Es war das letzte Staatsbegräbnis des Dritten Reiches, an dem der damalige Reichspräsident Karl Dönitz die letzten Worte sprach. Zwölf Jahre später, am Volkstrauertag 1957, ließ Korvettenkapitän Karl Peter zusammen mit den Fähnrichen der Crew V/56 im Beisein von Frau Lüth und ihren Kindern unweit der Stelle, wo Lüth den Tod fand, einen Gedenkstein setzen. Otto Schuhart, damals Ausbildungsleiter der Marineschule Mürwik, hielt dazu die Gedenkrede.