http://schauspiel.moz.ac.at/seiten/produktionen/2019/plas-2019-the-provincialization-of-europe.php
https://fs1.tv/fernsehen/alle-sendungen/mozarteum-theater.html
Internationale Plattform für junge Regisseurinnen und Regisseure im Rahmen des europäischen Theater-Netzwerks Mitos21
Konzept | Concept: Christoph Lepschy, Amélie Niermeyer
Projektleitung/Dramaturgie | Project Leaders/Dramaturgs: Christoph Lepschy, Frank Max Müller, David Tushingham
Organisation | Organization Mitos21: Iphigenia Taxopoulou
Produktionsassistenz | Production Assistant: Verena Holztrattner
Inszenierungen von | Productions directed by:
Anna Balslev (Østerbro Theater, Kopenhagen)
Branko Janack (Deutsches Theater, Berlin)
Egor Matveev (Theatre of Nations, Moskau)
Tom Müller (Thomas Bernhard Institut – Universität Mozarteum, Salzburg)
Márk Tárnoki (Katona József Theater, Budapest)
Jaz Woodcock-Stewart (National Theatre, London)
Mit | With: Raban Bieling, Anna Lena Bucher, Nikita Buldyrski, India de Vere, Giulia di Stefano, Alaaeldin Dyab, Augustin Groz, Eli Hooker, Mariann Yar (Gast | guest) Tereza Krejcova, Dylan Labiod, Nicola Manzoni, Elliot Norell, Ella Pelloquin, Edith Saldanha, Anna Seeberger, Anna Stein, Jonathan Stolze
Schauspielstudierende des 2. und 3. Jahrgangs und Tanzstudierende von SEAD Salzburg, Experimental Academy of Dance | 2nd and 3rd year acting students and dance students from SEAD Salzburg, Experimental Academy of Dance
Im Rahmen des internationalen Performance Laboratory Salzburg (PLAS) kommen junge Regisseurinnen und Regisseure aus sechs europäischen Ländern an die Universität Mozarteum, um mit Schauspiel-studierenden des Thomas Bernhard Instituts und Tanzstudierenden der Tanzakademie SEAD das Europa des 21. Jahrhunderts experimentierend auf die Probe zu stellen. Als Ausgangspunkt der szenischen Recherchen dienen Texte und Thesen postkolonialer Theoretiker*innen, wie Frantz Fanon und Dipesh Chakrabarty, die sich dem europäischen Projekt der politischen Moderne und der kulturellen Aufklärung von den subalternen Rändern nähern und es kritisch auf seine Aktualität hin befragen. Europa und seine Bürger, so der Philosoph Achille Mbembe, bilden „mittlerweile nur noch eine weitere Provinz im weltumspannenden Imperium des Kapitalismus“? Wie verhalten sich vor diesem Hintergrund die demokratischen Errungenschaften und die gewaltsame Erfahrung der Kolonialgeschichte zueinander? Welchen Beitrag kann Europa zum Gelingen einer friedlichen globalen Weltordnung leisten?
Die Veranstaltung entsteht in Zusammenarbeit mit dem Theater-Netzwerk Mitos21, zu dem sich einige der einflussreichsten europäischen Theaterhäuser zusammengeschlossen haben, um über Länder- und Sprachgrenzen hinweg den Austausch von europäischen Theaterschaffenden zu fördern.