Tuesday, 18 August, 2026г.
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Neue "legale" Drogen überfluten Europa. 600 Onlineshops tricksen Drogenfahnder aus

Neue "legale" Drogen überfluten Europa. 600 Onlineshops tricksen Drogenfahnder ausУ вашего броузера проблема в совместимости с HTML5
Wie die EU-Drogenbeobachtungsstelle (EBDD) 2011 mitteilte, wurden im Vorjahr auf dem europäischen Markt 41 neue Drogen registriert. Das sei die höchste Zahl von psychoaktiven Substanzen, die bisher jemals in einem Jahr gemeldet worden seien, heißt es in dem in Lissabon veröffentlichten EBDD-Jahresbericht. Die Rekordzahl neuer Drogen, die der EBDD und Europol über das Frühwarnsystem der EU für neue psychoaktive Substanzen gemeldet wurden, liegt den Angaben zufolge deutlich über den 2009 (24) und 2008 (13) verzeichneten Werten. Seit der Einrichtung des Frühwarnsystems im Jahr 1997 wurden EBDD und Europol bislang damit über 140 neue Drogen gemeldet. Die neuen Drogen würden in Europa "in noch nie dagewesenem Tempo allgemein verfügbar", warnte die EBDD. Zur vielfältigen Liste von Substanzen gehörten synthetische Cannabinoide, synthetische Cathinone, synthetische Derivate etablierter Drogen und eine Substanz auf pflanzlicher Basis.Die EU-Drogenbeobachtungsstelle mit Sitz in der portugiesischen Hauptstadt liefert Daten und Statistiken. Die Prävention und Bekämpfung der Drogenprobleme liegt unterdessen in den Händen der Mitgliedsstaaten. Nach Meinung von Europol ist das Auftreten von legalen Stimulanzien, der vor allem in Onlineshops im Internet angebotenen "Legal Highs", eines der wesentlichen Kennzeichen des aktuellen europäischen Drogenproblems. EU-weit schätze man die Zahl auf 600, bei entsprechenden deutschsprachigen Online-Angeboten sei die EBDD auf 26 gestoßen. Werde ein Shop geschlossen, eröffne woanders der nächste. Identifizierten die Behörden eine Substanz, sei diese in der "Szene" oft schon wieder out. "Wir haben auch festgestellt, dass organisierte Kriminelle immer häufiger Ecstasy und verwandte Drogen herstellen und verbreiten. Europol ist entschlossen, dieses Problem zusammen mit seinen europäischen Partnern aus dem Bereich der Strafverfolgung zu bekämpfen", versicherte der Behörden-Chef Rob Wainwright.
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