Dürfen wir alles erforschen, was möglich ist? Wo sind die Grenzen der Forschung? Biotechnik, Medizin, Geologie, Atomwissenschaft: Es ist gerade die Forschung, die ethische Dilemmata mit sich bringt. Zwar profitieren die Gesellschaften vom Fortschritt der verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen. Doch musste im Laufe der Geschichte oftmals festgestellt werden, dass der Fortschritt selbst zum Problem wurde. Stichworte wie die Zerstörung und Ausbeutung der Ökosysteme, Versuche mit Menschen und Tieren, Massenvernichtungswaffen oder Gentechnik und Globalisierung stellen nur einige Problembereiche dar. Angesichts immer neuer Techniken, die massiv in das Leben und die Umwelt eingreifen, wird eine Frage immer lauter: Was darf die Wissenschaft? Braucht die Wissenschaft einen Rahmen ethischer Standards und wie soll jener aussehen? Es diskutieren: Dr. Elke Luise Barnstedt (Moderation), Vizepräsidentin des KIT, Prof. Dr. Jochen Hörisch, Ordinarius für Neuere deutsche Literatur und qualitative Medienanalyse, Universität Mannheim, Prof. Dr. Dr. Urban Wiesing, Sprecher Internationales Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW), Universität Tübingen und Dr. Wolfgang Eppler, Personalratsvorsitzender des KIT. Die Podiumsdiskussion fand statt anlässlich des Colloquium Fundamentale „Ethik heute. Fehlt uns ein Wertekompass?" des ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale am 11.07.2013. Weitere Informationen: Veranstaltung -- http://www.zak.kit.edu/3666.php ZAK -- http://www.zak.kit.edu/ Facebook -- http://www.facebook.com/ZAKKarlsruhe